Biomasse

BIOMASSE

BIOMASSE

Lastkraftwagen mit KranDie Sonne liefert nicht nur Energie für Solarthermie- und Photovoltaikanlagen bzw. ist der Motor der Wasser- und Windkraft; auch für die Biomasse liefert sie die notwendige Energie. Von den Pflanzen wird während ihres Wachstums Sonnenenergie gespeichert. Unter dem Begriff Biomasse werden dabei eine Vielzahl an unterschiedlichen organischen Stoffen zur energetischen Nutzung verstanden. Neben dem für Österreich mit Abstand wichtigsten Bioenergieträger Holz haben auch Biotreibstoffe und Biogas eine gewisse Bedeutung im Energiemix. Im Gegensatz zum angenehm knisternden Feuer im offenen Kamin gibt es jedoch deutlich effizientere und vor allem emissionsärmere Möglichkeiten, um mit Holz unsere Gebäude zu beheizen. Scheitholzkessel mit automatischer Verbrennungsluftregelung, Hackschnitzelheizwerke für Nah- und Fernwärme oder Pelletskessel als Einzel- und Zentralheizung gelten heute als Standard für moderne Holzheizungen. Der große Vorteil der Biomasse ist dabei ihre Speicherbarkeit – sei es als Brennholz im Keller oder Biotreibstoff im Tank. Allerdings sind die heimischen Potenziale an energetisch nutzbarer Biomasse begrenzt, so dass diese teilweise durch Importe ergänzt werden müssen. Kritisch ist in diesem Zusammenhang jedoch zu sehen, wenn für Biomasseimporte ökologisch wertvolle Gebiete, wie etwa Regenwälder in Brasilien und Indonesien zur Palmölerzeugung oder unberührte Wälder in Kanada und Russland zur Holzpellets-Produktion, zerstört werden. Neben den katastrophalen ökologischen Auswirkungen in den betroffenen Gebieten kann dadurch die Klimabilanz der Biomasse sogar negativ werden - ein Grund mehr, auf heimische Biomasse zu setzen.

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