Sonnenenergie

SONNENENERGIE

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SONNENENERGIE

SonnenkollektorenDie Sonne ist rund 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt und es dauert ca. 8 Minuten, bis die von der Sonne kommende Solarstrahlung auf der Erde angekommen ist. Trotzdem ist die von der Sonne auf der Erde auftreffende Energiemenge noch etwa l0.000 Mal höher als der weltweite Energieverbrauch. Auf die Fläche Innsbrucks trifft jedes Jahr immerhin noch fast 40 Mal mehr an Energie von der Sonne auf, als wir in Innsbruck insgesamt verbrauchen. Allerdings kann von diesem Potenzial nur ein relativ kleiner Teil auch tatsächlich genutzt werden, wobei grundsätzlich zwischen einer indirekten und direkten Nutzung der Solarstrahlung unterschieden wird. Bei der indirekten Sonnenenergienutzung wird versucht, durch bauliche Maßnahmen an den Gebäuden einen möglichst großen Teil der Sonnenstrahlung „einzufangen“ und damit den Heizenergiebedarf im Winter zu reduzieren. Zu beachten ist dabei allerdings, dass es durch bspw. nach Süden ausgerichtet Fenster im Sommer nicht zu einer Überhitzung der Gebäude und damit zu einem erhöhten Kühlbedarf kommen sollte – ein Zusammenhang, der bei der Planung der Gebäude nicht immer ausreichend berücksichtigt wird. Als zweite Möglichkeit der Sonnenenergienutzung kann bei der direkten Nutzung der Sonnenenergie unmittelbar Strom oder Wärme gewonnen werden. Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung wandeln über Solarkollektoren die Sonnenenergie in Wärme um, die von einem Wärmeträgermedium abgeführt und entweder gleich genutzt oder in einem Puffer zwischengespeichert werden kann. Neben dieser auch in Innsbruck weit verbreiteten Technologie zur Wärmeerzeugung kann die Sonnenenergie über Photovoltaikmodule jedoch auch in elektrischen Strom umgewandelt werden. Auf Grund der sehr ausgeprägten tages- und jahreszeitlichen Charakteristik des solaren Strahlungsangebots ist die Photovoltaik allerdings nicht in der Lage eine Stromversorgung rund um die Uhr zu gewährleisten. Batteriespeicher können hier zumindest teilweise einen Ausgleich schaffen und zumindest für das Sommerhalbjahr eine weithegende Versorgung mit eigenem PV-Strom sicherstellen.

Die Tiroler Solar-Potenzialkarte finden Sie unter "Mehr zum Thema".

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