Wasserkraft

WASSERKRAFT

WASSERKRAFT

KraftwerkDie Nutzung der Wasserkraft blickt in Innsbruck auf eine lange Tradition zurück. Waren es bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorwiegend Wasserräder zum Antrieb von u.a. Sägewerken, Mühlen oder Schmiedehämmer, wurde im Jahr 1889 mit der Errichtung des ersten Tiroler Wasserkraftwerks am Mühlauer Bach durch die Rauch-Mühle auch in der Landeshauptstadt eine neue Ära der Wasserkraftnutzung eingeleitet. Die Bandbreite der heute im Alpenraum installierten Wasserkraftanlagen erstreckt sich dabei von Kleinstwasserkraftwerken mit Anlagenleistungen von wenigen Kilowatt bis zu Großwasserkraftwerken mit einer Kapazität von einigen 100 Megawatt. Eine Unterscheidung von Wasserkraftwerken kann dabei anhand der standortspezifischen Fallhöhen in Hoch-, Mittel- und Niederdruckanlagen erfolgen, für die mit Pelton-, Francis- und Kaplanturbine jeweils typische Turbinenbauarten zur Verfügung stehen. Zusätzlich kann zwischen Lauf- und Speicherkraftwerken unterschieden werden. Während die Stromerzeugung in Laufkraftwerken von der Wasserführung in den energiewirtschaftlich genutzten Bächen und Flüssen abhängig ist, können Speicherkraftwerke ihre Erzeugung flexibel an die Stromnachfrage bzw. das schwankenden Angebot an Wind- und Sonnenstrom anpassen und damit einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren Stromversorgung leisten.

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