Windkraft

WINDKRAFT

WINDKRAFT

WindkraftmühlenDer Wind wurde über Jahrtausende als Energiequelle zum Mahlen von Korn oder Schöpfen von Wasser genutzt. Mit den nostalgischen Bildern aus Don Quijote oder von holländischen Windmühlen hat die moderne Windkraftnutzung jedoch nicht mehr viel zu tun. Neben der Photovoltaik hat sich die Windindustrie in den vergangenen Jahren von allen erneuerbaren Technologien am schnellsten entwickelt, so dass Windkraftanlagen heute Höhen von bis zu 250 Metern erreichen können. Der Trend der vergangenen Jahre zu immer höheren und leistungsstärkeren Analgen hat dabei einen ganz einfachen Grund, denn der Wind weht mit steigender Höhe über dem Boden nicht nur stärker, sondern auch gleichmäßiger. Trotzdem sind die Nachteil der Windenergienutzung auch in den vergangenen Jahren geblieben: Der Wind weht wann und wo er will. Daher konzentriert sich die Windstromerzeugung in Österreich auch auf Regionen mit sehr guten Windverhältnissen, also auf Teile von Niederösterreich und dem Burgenland sowie eingeschränkt der Steiermark. Die Windverhältnisse sind in diesen Regionen auch im internationalen Vergleich als sehr gut einzustufen, so dass sich die österreichische Windkraft in den vergangenen Jahren dynamisch entwickeln konnte. In Innsbruck selbst fehlen für eine Windstromerzeugung auf Grund der dichten Bebauung nicht nur die Flächen, sondern es gibt – auch wenn die häufigen Föhnstürme etwas anderes vermuten lassen – keine Standorte mit geeigneten Windverhältnisse. Ein gutes Windangebot gibt es in Tirol jedoch vor allem im oberen Wipptal bis zur Grenze zwischen Nord- und Südtirol. Trotz erster Projektideen ist die konkrete Umsetzung einzelner Windkraftprojekte in Tirol bisher jedoch auch auf Grund von Konflikten mit dem Naturschutz nicht weiter fortgeschritten.

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