Klimawandel

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KLIMAWANDEL

Der Klimawandel ist derzeit eine der größten globalen Herausforderungen. Im Film "Klimawandel - vom WISSEN zum TUN. Oder was geht mich das alles an?" erklärt Ihnen Dr. Eric Veulliet in leicht verständlicher Form Hintergründe und Auswirkungen des Klimawandels.

Ein Film im Auftrag von Land Tirol und Stadt Innsbruck.

Dialogveranstaltung "Klimawandelanpassung in Innsbruck und Tirol"

Reges Interesse herrschte bei der Dialogveranstaltung „Klimawandelanpassung" am 25. April 2017 im Innsbrucker Rathaus. Zahlreiche ExpertInnen und Führungskräfte aus dem Kreis der Innsbrucker Stadtverwaltung, politische Entscheidungsträger sowie geladene externe ExpertInnen konnten sich über den aktuellen Stand des Klimawandels und der diesbezüglichen Arbeiten und Aktivitäten in der Stadt und im Umland informieren. Die Anpassungsbeispiele reichten von den klimafitten Wäldern der Zukunft über den Umgang mit Starkregen in der Stadt bis hin zur Verbauung des Saigesbaches, von Klimawandelstrategien in der örtlichen Raumplanung bis hin zum Beratungsangebot „Carma neu“ des Landes.

Klimawandel geht uns alle an! Doch wie gehen wir damit um und mit welchen Szenarien ist zu rechnen? Darüber referierte engagiert und eindrücklich Frau Prof.in Dr. in Kromp-Kolb -  die wohl bekannteste Klimaforscherin Österreichs.

Was braucht es für eine erfolgreiche Anpassung? Dieser Frage widmete sich ein eigener Workshop-Teil über deren Ergebnisse eine politische Runde unter der Moderation von Dr. Eric Veulliet anschließend diskutierte.

Alle gezeigten Präsentationen finden Sie rechts unter „Mehr zum Thema“

 

Strategie zur Anpassung an den Klimawandel + Aktionsplan 2020/2021

Der Klimawandel ist nicht nur mess-, sondern auch spürbar. Die Veränderungen haben Auswirkungen auf verschiedenste Sektoren und Lebensbereiche. Der Klimawandel hält aber auch Chancen bereit, die es frühzeitig zu nutzen gilt. Durch gezielte Anpassungsmaßnahmen können die Folgen des Klimawandels abgeschwächt sowie Gemeinden und Regionen zukunftsfit gemacht werden.

Mit der vorliegenden Strategie zur Anpassung an den Klimawandel stellt sich die Stadt Innsbruck diesen Herausforderungen. Zentrales Element bei der Erstellung war der partizipative Prozess unter Einbindung zahlreicher Ämter der Stadtverwaltung, Vertretern der stadtnahen Betriebe IKB AG, IVB, IIG und ISD, Experten des Landes Tirols, der TIGAS, ÖBB, Innsbruck Tourismus, Universität Innsbruck, Tirol Kliniken, Rotes Kreuz, Stadtpolizei, Wirtschaftskammer Tirols, Alpenverein und weiteren Vereinen. Ihnen allen gebührt unser Dank für das Engagement in der Porjektphase!

Der Aktionsplan 2020/2021 gilt als Teilbericht der Strategie zur Anpassung an den Klimawandel in Innsbruck. Dies ist als „living document“ zu sehen, welches in regelmäßigen Abständen evaluiert wird bzw. dessen derzeit 15 Maßnahmen kontinuierlich erweitert und angepasst werden.

Die Corona-Krise hat gezeigt, wie essentiell ein gut funktionierendes Krisenmanagement ist. Klimawandelanpassung ist in hohem Maße auch Risikomanagement: Bei der Erhebung der Risikolandschaft für Innsbruck wurden Pandemien mit einer Häufigkeit von sehr selten, aber in ihrer Auswirkung als katastrophal bewertet. Der Aktionsplan 2020/2021 sieht Maßnahmen zur Anpassung des Katastrophenmanagements sowie neue Kommunikationskonzepte für Extremereignisse vor. Dies ist nun aktueller denn je.

 

Erarbeitung der Stadtklima-Analyse für Innsbruck gestartet

Seit Anfang 2021 arbeiten die Ämter Stadtplanung und Verkehrsplanung mit dem Auftragnehmer Weatherpark intensiv an der Erstellung der Innsbrucker Stadtklima-Analyse. Dabei wird umfassend das gesamte Klimasystem in Innsbruck wie die Temperatur und Luftfeuchte sowie das Windsystem erhoben. In der Klimanalysekarte werden beispielsweise Frischluft- und Kaltluftbahnen verortet, um diese nachfolgend besonders gut schützen zu können. Weiters sind in der Analyse Bereiche der Stadt erkennbar, welche besonders stark überwärmt sind und in welchen damit lokale Anpassungsmaßnahmen wie Begrünung oder Entsiegelung besonders wichtig sind. Gemeinsam mit den Planungsämtern der Stadt Innsbruck wird deshalb aufbauend auf der Klimaanalyskarte eine Planungshinweiskarte ausgearbeitet, in welcher konkrete Empfehlungen für eine klimabewusste Stadtentwicklung enthalten sind.

Die Stadtklima-Analyse ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg der Stadt Innsbruck zur Anpassung an den Klimawandel. Erst durch fundierte Kenntnisse über das Stadtklima können gezielte Anpassungsmaßnahmen an den richtigen Standorten gesetzt werden. Schließlich soll die Lebensqualität in der Stadt trotz der bereits spürbaren und unvermeidbaren Auswirkungen des Klimawandels hoch gehalten werden und dafür etwa eine umfassende Strategie gegen die Hitze in der Stadt gefunden werden. Die Stadtklima-Analyse liefert dafür eine fundierte Grundlage sowie fachliche Empfehlungen für eine bestmögliche Berücksichtigung des Stadtklimas bei planerischen Entscheidungen.

Aktuell werden die ersten Entwürfe der Klimaanalysekarte mittels einer Messkampagne geprüft. Da Innsbruck einige klimatische Besonderheiten (z.B. starke Topographie, Föhn) aufweist, sind diese Messungen zur Qualitätssicherung notwendig. Dabei werden bei geeigneter Wetterlage zeitlich und räumlich mit unterschiedlichsten Geräten hochaufgelöste Messungen durchgeführt, auch ein Lastenrad mit mobilen Messgeräten wird im Sommer 2021 im Stadtgebiet unterwegs sein.

Die Stadtklima-Analyse soll im Frühjahr 2022 fertig gestellt werden und nicht nur den städtischen Planungsämtern als Instrument für eine klimabewusste Stadtentwicklung dienen, sondern auch der Bevölkerung als Informationsplan mit Handlungsempfehlungen zur Verfügung stehen – für ein klimafittes Innsbruck.

Bei Fragen und Anregungen zur Stadtklima-Analyse wenden Sie sich an: stadtklima@innsbruck.gv.at

 

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