Hochwertiges Sanieren

HOCHWERTIGES SANIEREN

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HOCHWERTIGES SANIEREN

Wer 10 Grundregeln beachtet, kann die Wohnqualität beträchtlich steigern und damit viel Geld sparen.

Die Stadt Innsbruck bietet Ihnen bei der Sanierung Ihres Wohngebäudes finanzielle Unterstützung. Hier finden Sie Details zu den Förderungen.

Tipps zum richtigen Sanieren:

  1. Erst planen, dann handeln

    Ein Sanierungskonzept sichert die richtige Reihenfolge von Sanierungsmaßnahmen, hohe Ausführungsqualität und zeitgerechte Umsetzung.

  2. Wohnqualität erhöhen
    Eine umfassende Sanierung ist eine gute Gelegenheit, den Wohnstandard zu erhöhen und die Wohnsituation auf neue Bedürfnisse anzupassen. Die Verwendung von ökologischen Baustoffen trägt zu einem gesunden Raumklima bei.

  3. Mit Profis sanieren
    Bei Planung, Baubegleitung und Umsetzung sollte auf Profis gesetzt werden. Fachleute garantieren eine hohe Sanierungsqualität. Dazu tragen individuelle Detaillösungen, exakte Ausschreibung oder die Beauftragung von Firmen mit hochwertig ausgebildeten Fachkräften bei.

  4. Außenfassade und Fenster hochwertig sanieren
    Beim Fenstertausch mit Fassadendämmung wird eine Dämmung der Außenwand von 20 cm (U-Wert < 0,18 W/m²K) und der Einbau von Fenstern mit 3-fach-Wärmeschutzverglasung (Uw ≤ 0,90 W/m²K) empfohlen.

  5. Fenster optimal einbauen
    Fenster sollten nach außen versetzt eingebaut und der Fensterstock überdämmt werden. Die ÖNORM B 5320 sieht einen luft-, wind- und schlagregendichten Einbau vor (mit Klebebändern bzw. Profilen). Damit wird verhindert, dass Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringt und sich Kondensat bzw. Schimmel bildet. Ausschäumen ist zu wenig.

  6. Dach dämmen
    Dämmung der obersten Geschoßdecke ist eine kostengünstige und einfache Maßnahme. Für die Dämmung der Decke gegen einen unbeheizten Dachraum sollte 30 cm Dämmstoff eingesetzt (U-Wert < 0,13 W/m²K) werden. Alternativ kann auch die Dachschräge gedämmt werden.

  7. Wärmebrücken entschärfen
    Wärmebrücken treten bei Anschlussstellen wie Fenstern, Balkonen und Wandecken auf und können zu Kondensat- und Schimmelbildung führen. Durchbetonierte Balkonplatten leiten die Wärme nach außen ab. Die beste Lösung ist die Abtrennung der Balkonplatte, ansonsten kann eine Dämmung der Platte die Wärmebrücke vermindern.

  8. Ausreichend Lüften
    Hohe Wärmedämmung, gut isolierte Fenster und eine Bauausführung ohne Wärmebrücken und Fugen sichern ein ausgeglichenes Raumklima. Allerdings erfordert die luftdichte Bauweise häufigeres Stoßlüften. Die optimale Lösung stellt der Einbau einer Komfortlüftungsanlage dar.

  9. Heizen mit erneuerbaren Energieträgern
    Bei der Sanierung der Heizungsanlage bietet sich die Chance, von fossilen auf erneuerbare Energieträger umzusteigen. Allerdings ist die Gebäudequalität entscheidend. So können Heizsysteme wie Wärmepumpen oder teilsolare Raumheizungen nur im gut sanierten Gebäude sinnvoll eingesetzt werden.

  10. Solaranlage installieren
    Die Solaranlage ist die umweltfreundlichste Art der Warmwasserbereitung. Übers Jahr gerechnet liefert sie etwa 70 % der benötigten Wärme. Bei einem Umbau sollten die Anschlüsse vorgesehen werden.
     

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